Zeigen sich durch den Klimawandel vermehrt Bauschäden?

Zeigen sich durch den Klimawandel vermehrt Bauschäden? Haben Sie den Eindruck, dass es seit den letzten Jahren zunehmend Extremwetterlagen gibt, und machen Sie sich Sorgen, dass Ihre Immobilie heute viel stärker durch Sturm, Hagel und Überschwemmung bedroht ist, als noch vor einigen Jahren oder Jahrzehnten? Eine Studie des Instituts für Bauforschung (IFB) hat im Auftrag der VHV-Versicherung genau diese Frage untersucht und im September 2018 eine interessante Studie zum Thema vorgestellt. Was ist das Fazit? „Die Auswertung der Schadendaten in Bezug auf Schadenhäufigkeit und Schadendurchschnitt kann zum jetzigen Zeitpunkt den prognostizierten Klimawandel noch nicht belegen. So dokumentieren insbesondere die ausgewerteten Daten zur Schadenhäufigkeit durch Sturm- und Hagelereignisse sowie die damit verbundenen Schadenhöhen bislang keinen entsprechenden Anstieg. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Auswertung der Daten zur Schadenhäufigkeit von Elementarschäden (Rückstau, Starkniederschläge, Überschwemmung, Schneedruck). Gleichwohl finden sich Indizien für ein zukünftiges Ansteigen durch Wetterereignisse bedingter Bauschäden und ihrer Beseitigungskosten.“ Zwar konnte kein signifikanter oder sogar kontinuierlicher Anstieg der Schadensereignisse in den letzten 10 Jahren festgestellt werden, die Schadenssummen für Elementarschäden lagen aber in den Jahren 2013 –16 um 72 % über dem Gesamtdurchschnitt der Jahre 1999 bis 2016. Die Auswertung hat auch ergeben, dass die Elementarschadenssummen immer stärker von Starkregen- und Flutereignissen in die Höhe getrieben werden. Sie interessieren sich für die Studie? Dann schreiben Sie mir, gerne sende ich sie Ihnen per Mail zu.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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