Brände durch Kamine und Kaminöfen

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger von SENGER-Immobilien aus Mainz über:


Brände durch Kamine und Kaminöfen kommen in der Heizsaison jedes Jahr immer wieder vor. Die Ursachen dafür liegen einerseits in technischen Mängeln, andererseits oft aber auch in Bedienungsfehlern. Häufig unterschätzen die Betreiber einfach die Hitze, die die Strahlungswärme verursachen kann und stellen z. B. den Korb mit dem Brennholz so dicht an den Kamin(ofen), dass es Feuer fangen kann. Das Gleiche gilt für Mobiliar, das zu nahe an der Feuerstätte steht und sich dann bei längerem Betrieb entzünden kann. Bei insgesamt geschätzt 11 Mio. Einzelfeuerstätten in Deutschland kommt es so jedes Jahr zu vielen vermeidbaren Einsätzen der Feuerwehr.

Wenn Sie einen Kamin oder Kaminofen haben, sollten Sie vor der nächsten Inbetriebnahme noch einmal die Bedienungsanleitung des Herstellers zur Hand nehmen und kontrollieren, ob Sie wirklich bei der Platzierung brennbarer Gegenstände in Ihrer Wohnung die Mindestabstände, die in der Bedienungsanleitung angegeben sind, auch eingehalten haben. Wichtig ist auch die korrekte Befeuerung des Ofens. Wird der Ofen oder Kamin mit dem falschen Brenngut oder auch nur zu viel Brennmaterial befüllt, droht eine Überhitzung der Feuerstätte und damit Brandgefahr. Selbstverständlich müssen auch bei der Montage des Kamins alle einschlägigen Vorschriften eingehalten werden. Dies wird jedoch bei der Abnahme durch den Schornsteinfeger kontrolliert, sodass hier Mängel seltener sind. In allen Zweifelsfragen sprechen Sie einfach mit Ihrem Schornsteinfeger.

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
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