Eingentümer von Mehrfamilienhäusern müssen sich Gedanken machen

Eigentümer von Mehrfamilienhäusern müssen sich Gedanken machen, ob sie ihre Immobilie 2022 noch in Eigentumswohnungen aufteilen, solange das noch problemlos möglich ist. Nicht nur kann die Ampelkoalition mit ihrer Gesetzgebung Hürden errichten. Auch die Städte können durch die Errichtung einer entsprechenden Satzung die Umwandlung von Miet– in Eigentumswohnungen erschweren. Oft dient ein Zinshaus gerade bei privaten Vermietern als Einnahmequelle für den Ruhestand. Hier ist die Umwandlung nicht in erster Linie Mittel zur Erhöhung der Verkaufsrendite, sondern bringt den Vorteil, dass man sich verschiedene Optionen für die Zukunft offenhalten kann. Ist das Mehrfamilienhaus in Eigentumswohnungen aufgeteilt, kann man nicht nur von Mieteinkünften profitieren und den Komplettverkauf erwägen, sondern hat auch die Möglichkeit, einzelne Wohnungen zu verkaufen, um z. B. die nötige Liquidität für eine energetische Sanierung zu erhalten, die im Zuge der politischen Bestrebung den Wohnungsbestand zu-künftig klimaneutraler zu gestalten, durchaus vorgeschrieben werden könnte. Auch im Erbfall bietet ein aufgeteiltes Haus deutliche Vorteile und lässt sich leichter gerecht unter mehreren Personen aufteilen. Während ein nichtaufgeteiltes Haus verkauft werden muss, wenn ein Erbe ausgezahlt werden will, können im anderen Falle einzelne Wohnungen verkauft werden, um das hierfür benötigte Kapital aufzubringen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Start in das Jahr 2022. 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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