Die Erbpacht im Immobilienverkauf

Nicht immer steht das eigene Haus auch auf dem eigenen Grund und Boden, es gibt auch gepachtete Baugrundstücke. Zumeist betrifft dies in Wiesbaden Immobilien aus der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre, damals ein beliebter Weg Wohnraum zu schaffen, ohne ein Grundstück kaufen zu müssen und entsprechend viel Kapital zu binden. Mit Laufzeiten von zumeist 99 Jahren schien das Ende der Pachtzeit in weiter Ferne, die eigene Familienplanung stand im Vordergrund. Doch auch hier ändern sich manchmal die Umstände und plötzlich steht ein Immobilienverkauf an. Dann gibt es Einiges zu beachten: Zuerst einmal ist die Kaufpreisfindung etwas komplexer, denn eigentlich ist man nur Eigentümer des Baukörpers. Aber natürlich ist auch der bestehende Pachtvertrag von Belang und hat einen Wert, abhängig von den zu leistenden Pachtzahlungen und der verbleibenden Pachtdauer. Für Kaufinteressenten ist dies relevant, denn ein Immobilienkauf wird auf lange Sicht gesehen und ein absehbares Ende der Nutzung ist nicht nur eine emotionale Hemmschwelle, sondern bremst auch eventuell anstehende Sanierungen aus. Sinnvoll kann es deshalb sein, zunächst den Verpächter anzufragen, ob eine Verlängerung der Pachtdauer möglich ist. Alternativ könnte auch ein Verkauf des Grundstücks angesprochen werden, auch dies kann durchaus im Interesse des Grundstückseigners sein. In einem solchen Fall käme die Immobilie als Gesamtangebot von Haus und Grundstück an den Markt, mit zwei Verkäufern. Der Prozess bedarf dann zwar mehr Vorbereitung und Koordination, würde aber oft eine deutliche Wertsteigerung bewirken. Zu kompliziert? Holen Sie sich rechtzeitig einen Profi an Bord. 

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