Der Frühjahrscheck für die Fassade

Der Winter war stürmisch, kalt und nass. Feuchtigkeit ist der größte Feind der Bausubstanz. Höchste Zeit also die Fassade zu kontrollieren und nachzusehen, ob der Winter Schäden hinterlassen hat. Das kann schon an einem Nachmittag erledigt sein – wenn man an den richtigen Stellen genau hinschaut. Kontrollieren Sie den Außenputz auf Risse und abblätternde Farb– und Putzschichten. Sollten Sie hier Schäden feststellen, ist es klug sie schnellstmöglich ausbessern zu lassen, bevor sie im nächsten Winter größer werden und dann aufwendiger repariert werden müssen.  Auch die Fenster sollten Sie sich genau ansehen. Ist die Lasur der Holzoberflächen noch in Ordnung oder muss ein Anstrich in Angriff genommen werden? Was ist mit den Dichtungen? Sind sie noch elastisch oder sind sie rissig, geschrumpft und hängen womöglich lose an den Rahmen? Dann sollten sie schnellstens durch neue ersetzt werden, damit Wind und Feuchtigkeit nicht länger ins Innere eindringen können. Funktionieren die Beschläge noch einwandfrei oder sind sie schwergängig oder sogar defekt? Dann rufen Sie den Schreiner Ihres Vertrauens an, damit er die Fenster einstellt und ausgeleierte Beschlagteile austauscht. Auch die elastischen Anschlüsse, die oft den Putz mit Fenstern und anderen Bauteilen verbinden, halten nicht ewig, sondern sollten im Frühjahr kontrolliert werden, damit Wasser nicht unkontrolliert in die Baukonstruktionen eindringen kann. Wenn man im Frühjahr und Herbst ein bis zwei Stunden in die Kontrolle der Fassade investiert, lohnt sich das wirklich, denn man kann größere Schäden vermeiden und das Haus mit wenig Aufwand wieder technisch auf Vordermann bringen.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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