Ein guter Vorsatz für das neue Jahr: Erwerben Sie eine Immobilie!

Letzte Woche habe ich an dieser Stelle erklärt, warum ich denke, dass die in den letzten 10 Jahren zu beobachtende Immobilienpreissteigerung im Jahr 2021 eine Pause einlegen könnte. Die Folgen der Covid19-Pandemie werden sehr wahrscheinlich erst einmal eher mit fallenden, als mit steigenden Preisen einhergehen. Dies könnte für Immobilieninteressenten eine gute Kaufgelegenheit darstellen, denn ich halte es für unwahrscheinlich, dass der Preisrückgang lange anhält. Dafür ist seit 2000 viel zu wenig gebaut worden. Fachleute gehen davon aus, dass zwischen 300.000 und 400.000 Wohnungen pro Jahr neu gebaut werden müssten, um den notwendigen Ersatzbedarf herzustellen und die nach wie vor steigende Zahl an Haushalten zu versorgen. Diese Anzahl an Neubauten wurde seit 2000  nicht einmal mehr annähernd erreicht. 2009 und 2010 fiel das Neubauvolumen sogar auf nur noch ca. 160.000 Wohnungen, um erst seit 2016 wieder bis ca. 280.000 anzusteigen – selbst im derzeitigen "Bauboom" vergrößert sich damit die Angebotslücke weiter. Hinzu kommt, dass jedes Jahr viele Zigtausende Sozialwohnungen aus der Bindungsfrist fallen und nur wenige Tausend neu gebaut werden. Ein eventueller Preisrückgang bei Wohnimmobilien wird deshalb mit großer Wahrscheinlichkeit nur für sehr kurze Zeit günstige Kaufgelegenheiten eröffnen – die gilt es dann geschickt zu nutzen.

Mit diesen Gedanken möchte ich mich für 2020 von allen Lesern verabschieden und einen ruhigen und friedvollen Jahreswechsel wünschen. Möge 2021 ein besseres, ein normales Jahr werden.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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