Hauptversorungsleitungen  bei Wohnungseigentum

Grundsätzlich bilden die der Versorgung und Bewirtschaftung dienenden Versorgungsleitungen eines Gebäudes ein komplexes Leitungsnetz, welches im Gemeinschaftseigentum steht. Es kommt hierbei weder darauf an, ob Teile des Versorgungsnetzes innerhalb oder außerhalb des Sondereigentums liegen oder nur einer einzelnen Einheit dienen. Zum Sondereigentum gehören Versorgungsleitungen allerdings dann, wenn sie sich räumlich hinter einer im Inneren des Sondereigentums befindlichen Absperrvorrichtung befinden. Ob dies auch für unter liegende Leitungen gelten soll, ist bislang nicht höchstrichterlich entschieden. Liegt die Absperrvorrichtung allerdings außerhalb des Sondereigentums ist von Gemeinschaftseigentum auszugehen.

 

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