Das Immobilienjahr 2018 (1)

ln zwei Tagen endet das Jahr 2018 und es ist möglich einen ersten Rückblick auf die Entwicklungen und Tendenzen im alten
Jahr zu wagen. Generell kann man sagen, dass sich die Angebotssituation in den preiswerten Segmenten des Bestandsmarktes der Einfamilienhäuser weiter verschärft hat, während sie in den hochpreisigen Segmenten schon angefangen hat, sich langsam zu entspannen. Gut ablesen lässt sich das an der Zahl der in Mainz angebotenen freistehenden Einfamilienhäuser. Hier gab es 2017 lediglich gut 300 Kaufangebote, während es 2018 schon deutlich über 500 waren. Das Gegenteil lässt sich bei den Doppelhaushälften feststellen wo knapp 120 Kaufangeboten 2017 nicht einmal 70 Angeboten im Jahr 2018 gegenüberstehen. Ähnlich sieht es auch bei den Reihenhäusern aus mit ca. 200 Angeboten im Jahr 2017 und lediglich ca. 120 in diesem Jahr. Gerade für junge Familien mit kleinen Kindern und begrenztem Budget ist es 2018 noch schwieriger geworden, ein bezahlbares
Haus zu erwerben. Der Preisanstieg betrug in diesem Jahr im Durchschnitt in Mainz ca. 10 % und stieg von ca. € 3.000 pro m2 Wohnfläche auf ca. € 3.300. Doppelhaushälften und Reihenhäuser gibt es somit praktisch nicht mehr unter € 400.000 in unserer Stadt. ln der Preisentwicklung spiegelt sich die weniger angespannte Angebotssituation bei den teureren freistehenden Einfamilienhäusern noch nicht wieder. Der Anstieg liegt praktisch auf dem gleichen Niveau wie bei den Reihenhäusern und  Doppelhaushälften. Freistehende Einfamilienhäuser sind in Mainz nur noch unter € 500.000 zu erwerben, wenn sie einen sehr starken Instandhaltungsstau aufweisen.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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55129 Mainz
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