Die Maklerprovision, (r)eine Verhandlungssache!?

Seit fast einem Jahr gilt nun die neue Regelung der Maklerprovision im Verkaufsfall. Die aktuelle Gesetzgebung sieht vor, dass private Käufer und Verkäufer sich die anfallende Maklercourtage hälftig teilen sollen. Ortsüblich sind insgesamt 5% zzgl. MwSt., also je 2,5%. Nun ist es an der Zeit für einen ersten Rückblick. Zu beobachten ist, dass neben der gesetzeskonformen Teilung nun auch vermehrt Objekte „provisionsfrei“ angeboten werden, in diesen Fällen zahlt der Verkäufer die Provision alleine. Das ist legal. Der gewünschte Effekt, die Käufer zu entlasten, scheint damit erreicht worden zu sein, und geringere Kaufnebenkosten erhöhen, auch im Sinne der Verkäufer, das Budget für die Kaufsumme. Es ist jedoch zu vermuten, dass in vielen Fällen die anfallenden Maklerkosten in den Kaufpreis bereits einkalkuliert wurden. So kann es sein, dass die ortsüblichen 5% versteckt trotzdem anfallen. Die Gesetzgebung schützt jedoch ausdrücklich die Käufer - das Vertragsverhältnis zwischen Makler und Verkäufer kann frei definiert werden und ist damit reine Verhandlungssache zwischen diesen Parteien. In Wiesbaden, wie im gesamten Rhein-Main-Gebiet, bewegen sich die Immobilienpreise auf einem hohen Niveau. Entsprechend hoch fallen die daran orientierten Maklerprovisionen an. Im Digitalzeitalter und den damit einher gehenden neuen Vermarktungsmöglichkeiten ist der Vermarktungsaufwand jedoch nicht unbedingt parallel dazu  gestiegen. Ein guter Ansatz für Verhandlungen oder auch die Provisionsmodelle der einzelnen Maklerunternehmen zu vergleichen. Sicherlich wird das zunehmend eine Position sein, die Verkäufer aufmerksam beobachten werden. Denn, wie in jeder anderen Branche auch, wird bei vergleichbarer Leistung der Preis ein bedeutendes Entscheidungskriterium sein!

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