Nachbarhilfe

Viele Hauskäufer lassen sich bei Ausbau oder Sanierung von Freunden helfen. Sie sollten aufpassen, die Grenze zwischen (erlaubter) Nachbarschaftshilfe und (illegaler) Schwarzarbeit nicht zu überschreiten.

Erlaubt ist, dass Freunde, Nachbarn und Verwandte aus Gefälligkeit beim Hausbau helfen; sie dafür allerdings nicht entlohnt werden. Im Übrigen muss der Bauherr die Helfer bei einer Bau-Berufsgenossenschaft versichern. Im Falle eines Unfalls zahlt sonst weder die Privathaftpflicht noch die Krankenkasse. Private Helfer werden dabei gegen die Folgen von Arbeitsunfällen versichert. Der Bauherr muss spätestens eine Woche nach Baubeginn Hilfskräfte anmelden.

Sobald der Bauherr seine Unterstützer bezahlt, ist dies Schwarzarbeit; ihm droht ein Bußgeld. Bei komplexen Tätigkeiten wie Elektro- und Installationsarbeiten sollte er überlegen, einen Fachbetrieb zu beauftragen. Nur so erhält er eine Gewährleistungsgarantie, die bis zu fünf Jahre gilt.

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