Nicht am Baugrundgutachten sparen

Nicht am Baugrundgutachten sparen

Oft fragen sich Bauherren, ob sie sich vor Baubeginn ein eigenes Baugrundgutachten sparen können, wenn die Gemeinde die generelle Bebaubarkeit eines Baugebietes untersucht hat oder die Nachbarn schon Baugrunduntersuchungen vorgenommen haben. Die Antwort darauf ist ein klares Nein. Wer auf ein Baugrundgutachten verzichtet spart am falschen Ende und riskiert dramatische Folgen, denn der Zustand des Baugrundes hat enormen Einfluss auf die Standfestigkeit des gesamten Gebäudes und muss schon zu Beginn der Planung und auch beim Kostenmanagement berücksichtigt werden. Die Baugrunduntersuchung bestimmt nicht nur die Tragfähigkeit des Bodens, sondern auch den Wasserstand und die Versickerungsfähigkeit. Leider können sich die Eigenschaften des Bodens schon nach wenigen Metern wieder verändern, undurchlässige Schichten können ansteigen oder absinken, kleinteilige Linsen ohne große Tragfähigkeit können auftreten oder auch lokale Felsen. Erst mit dem Bodengutachten bekommt deshalb der Bauherr und sein Planer Sicherheit über die örtlichen Verhältnisse. Die Kosten eines solchen Gutachtens stehen deshalb in keinem Verhältnis zum potentiellen Risiko eines Verzichts. Ideal ist es, wenn schon beim Kauf des Grundstückes ein Bodengutachten vor-handen ist. Sinnvoll ist es, einen Bodengutachter aus der Region der Baustelle zu beauftragen, da er dann mit den regionalen Eigenarten vertraut ist und weiß, mit welchen Themen er vor Ort zu rechnen hat. 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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