Wie Sie den Schadstoffausstoß beim Heizen mit Holz minimieren können

Letzte Woche habe ich auf die Schadstoffproblematik der holzbefeuerten Öfen und Heizungen hingewiesen. Es gibt allerdings einige Möglichkeiten, den Feinstaub- und Schadstoffausstoß Ihres Kamins oder Kachelofens zu minimieren und dadurch die Umweltbelastung zu verringern:

  1. Verbrennen Sie kein feuchtes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Holz.
  2. Verbrennen Sie keinen Unrat oder Müll in Ihrem Kaminofen.
  3. Verwenden Sie nur gut abgelagertes, trockenes Holz aus wirklich nachhaltig bewirtschaftetem Anbau.
  4. Betreiben Sie möglichst selten Kaminofen und Heizung parallel. Der gemeinsame Betrieb kostet bis zu 40% Effizienz und sorgt für entsprechend höhere Umweltbelastung.
  5. Vermeiden Sie einen allzu intensiven Gebrauch Ihres Kaminofens. Denken Sie daran, dass Ihre Nachbarn immer ein wenig „mitrauchen“ müssen.

Insgesamt sollte man den offenen Kamin bzw. den Kamin- oder Kachelofen weniger als Heizgerät betrachten, sondern eher als attraktives Wohnaccessoire, mit dem man sich zu besonderen Gelegenheiten eine angenehme, wohlige Atmosphäre schaffen kann. Wenn alle Eigentümer von Kaminen sich vernünftig verhalten, dann muss die Jahrtausende alte Tradition der knisternden Holzfeuerung nicht aus Umweltschutzgründen plötzlich beendet werden. 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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