Smart-Home

Smart-Home, also die Vernetzung der Haustechnik oder von Teilen davon, um sie fernbedienbar und intelligent steuerbar
zu machen, war das Thema einer großen Studie der Unternehmensberatung Deloitte, für die im Februar 2018 über 2000 Konsumenten im Alter von 19 bis 75 Jahren aus Deutschland befragt wurden. Es zeigte sich, dass mittlerweile 16% der Befragten Smart-Home-Angebote nutzen. Wenig verwunderlich ist, dass die Quote bei Eigentümern von Häusern (22%) und Eigentumswohnungen (19%) deutlich höher liegt als bei Bewohnern von Mietwohnungen (12%) und dass sie mit der Höhe des Haushaltseinkommens steigt. Allerdings besteht in weiten Teilen der Gesellschaft noch kein starkes Bedürfnis, Smart-Home-Angebote nutzen zu wollen, wie das mittlerweile bei Smartphones der Fall ist. Es wird somit noch einige Jahre dauern, bis sich die Technologie generell durchsetzen wird. Das ist auch nicht verwunderlich, da Immobilien zu den extrem langlebigen Gütern gehören, mit Renovationszyklen von mehreren Jahrzehnten. Das sind die populärsten vernetzten Bauteile:
Fernbedienung Schalter/Steckd. 18%
Heizungen/Thermostate               10%
Leuchten                                            12%
Alarmsysteme                                  10%
Überwachungskamera                     8%
Lautsprechersysteme                    15%
Jalousien, Türen, Fenster                 9%
Rauchmelder                                      6%
Die Liste zeigt, dass es in erster Linie Komfort- und Sicherheitsbedürfnisse sind, die die Vernetzung der Haustechnik zum Smart-Home vorantreiben, wobei jüngere Nutzer eher komfortorientiert sind, während ältere sicherheitsbewusster sind.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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