Smart-Home (2)

Letzte Woche habe ich über die Verbreitung von vernetzten Bauteilen der Haustechnik im derzeitigen Gebäudebestand berichtet. Quelle ist eine repräsentative Studie der Unternehmensberatung Deloitte vom Februar 2018. Wir stehen hier immer noch am Anfang einer Entwicklung, die voraussichtlich noch ein bis zwei Jahrzehnte bis zur selbstverständlichen Durchsetzung benötigen wird. Waren bisher Komfort- und Sicherheitsansprüche der Konsumenten Antrieb der Entwicklung, werden zukünftig
auch Energieeinsparung bzw. Umweltaspekte und die zusätzlichen Entertainmentangebote für die weitere Vernetzung der Haustechnik sorgen. Immer noch bremsen hohe Kosten die Verbreitung von „Smart-Homes“ sowie die Furcht vor nicht  ausgereifter Technologie und mangelhaftem Datenschutz. Derzeit gibt es im Hausbaumarkt auch kaum Anbieter, die das Thema „Smart-Home“ ganzheitlich bearbeiten und ein überzeugendes Resultat mit minimalem Energieverbrauch, bestem Komfort und
optimierter Sicherheitstechnik offerieren. Hinzu kommt, dass auch kostenpflichtige Zusatzdienste wie Service-Hotline, Hausnotruf für Senioren oder Sicherheitsdienst nur sehr eingeschränkt nachgefragt werden und gerade ältere Interessenten
keine Bereitschaft zeigen, für solche Dienste zu zahlen. Als zentrales Steuerungselement des „Smart-Homes“ kristallisiert sich mittlerweile eindeutig das Smartphone heraus. Es macht die einzelnen Funktionen fernbedienbar und bietet damit einen attraktiven Vorteil.


Zukünftig wird die Bedienung des „Smart-Homes“ wahrscheinlich wie beim Auto über Sprachsteuerung erfolgen, auch wenn das derzeit noch eine ergänzende Bedienoption ist.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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