Stundenlohnarbeiten können auch ohne Vorlage von Stundenzettel vergütet werden

Immer wieder findet man in Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Regelung, dass Stundenarbeiten nur dann vergütet werden, wenn Stundenzettel vorgelegt werden. Solche Klauseln, welche eine Vergütungsfähigkeit bei fehlenden Stundenlohnzetteln generell ausschließen, sind jedoch unwirksam, vgl. BGH Beschluss vom 14.12.2017 Az.: VII ZR 109/14. Dem Besteller muss die Möglichkeit gegeben werden, seinen Vergütungsanspruch auch mit anderen Mitteln, beispielsweise Zeugenaussagen, zu belegen.

 

mitgeteilt von Rechtsanwalt Falk Ostmann
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

 

RA Falk Ostmann
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