Teures Heizen

Seit Anfang des Jahres wird auf fossile Brennstoffe wie Heizöl und Gas eine CO2-Abgabe erhoben. Sie liegt bei 25 Euro pro Tonne CO2; der Betrag steigt bis 2025 auf 55 Euro. Aktuell merken die wenigsten Eigentümer und Mieter davon etwas. Aber in der nächsten Jahresabrechnung Anfang 2022 wird sich dies vermutlich in Form von Nachzahlungen bemerkbar machen.

Experten gehen davon aus, dass sich wegen der Abgabe die Kosten für Heizen und Warmwasser für eine 130 Quadratmeter große Wohnung in diesem Jahr um rund 160 Euro erhöhen; 2025 wären es knapp 348 Euro. Dabei gehen sie von einem Verbrauch von jährlich 2.000 Liter Heizöl aus, das 5,3 Tonnen CO2 emittiert. Bei Gas sind die Kostensteigerungen niedriger.

Ein zweiter Faktor könnte Nachzahlungen in die Höhe treiben: In diesem Jahr war die Heizperiode lang. Viele mussten bis Ende Mai heizen. Dieser höhere Verbrauch wird sich im kommenden Jahr ebenfalls in der Abrechnung des Versorgers niederschlagen.

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