Versicherungen für Immobilieneigentümer: Die Wohngebäudeversicherung

Es ist die wichtigste Versicherung, um die kein Immobilieneigentümer herumkommt:
Die Feuerversicherung. Sie wird in der Regel schon von der Bank, die die Immobilie finanziert, verlangt. Fast immer wird die Feuerversicherung für Privatleute nur in Form der verbundenen Wohngebäudeversicherung angeboten, die neben Brandschäden auch Sturmund Hagelfolgen sowie Leitungswasserschäden abdeckt. Diese Erweiterung ist auch sinnvoll, da die damit versicherten Schäden sehr viel öfter auftreten als Brände und ähnliche finanzielle Größenordnungen annehmen können. Je nach Lage des Hauses kann es ratsam sein, auch eine Elementarschaden-Versicherung zu ergänzen, damit auch Schäden
durch Naturereignisse wie Starkregen, Überschwemmungen, Rückstau, Hochwasser Schneedruck, Lawinen, Erdrutsche,  Erdbeben oder Vulkanausbrüche abgedeckt werden. Allerdings sind gerade für den Naturgewalten besonders ausgesetzte Häuser nur schwer Versicherer zu finden. Die Gebäudeversicherung ersetzt immer den Neuwert der zerstörten Gegenstände. Werden Sie nur beschädigt, erfolgt ein Ersatz der Reparaturkosten. Ersetzt werden alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schadensfall auftreten, wie Aufräum- und Abbrucharbeiten, Schutzmaßnahmen, Schadenabwendungs- und Minderungskosten.
Wie immer liegt auch bei der Gebäudeversicherung die Tücke im Detail. Achten Sie z. B. darauf, dass sowohl abgeknickte
wie auch umgestürzte Bäume versichert sind, da sonst kein vollständiger Schadenersatz erfolgt. Denken Sie daran, dass nach An- und Umbauten die Versicherungssumme angepasst wird, da sonst die Einrede der Unterversicherung erfolgen kann.

 

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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