Vorsicht bei der Ferienwohnungsvermietung über Airbnb & Co.

  1. Fragen Sie als Mieter den Vermieter um Erlaubnis, wenn Sie ihre Wohnung als Ferienwohnung zeitweilig untervermieten wollen. Der Vermieter ist nicht verpflichtet, eine Untervermietung zu dulden. Eine nicht gestattete Untervermietung kann zum Kündigungsgrund für den Mietvertrag werden.
  2. In Mainz gilt seit dem Februar 2020 das Gesetz gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum. Wer eine Wohnung länger als 12 Wochen im Jahr an Touristen vermietet, benötigt dazu eine Genehmigung der Stadt. Liegt diese nicht vor, riskiert man hohe Bußgelder von bis zu € 50.000.
  3. Auch mündliche Mietverträge gelten zwar, ein schriftlicher Mietvertrag ist aber immer empfehlenswert, um die getroffenen Vereinbarungen über Miethöhe, Übergabezustand, Nutzungsumfang, überlassene Schlüssel usw. zu dokumentieren. Auf diese Weise werden Missverständnisse vermieden.
  4. Schließen Sie eine Hausratversicherung ab und verlangen Sie auch bei Kurzzeitmietern den Nachweis einer Haftpflichtversicherung, sonst bleiben Sie schnell auf den Kosten für Schäden sitzen. Auch die Vereinbarung einer Kaution ist nützlich.
  5. Versteuern Sie gewissenhaft die Einkünfte aus der Vermietung! Mittlerweile machen die Portale Kontrollmitteilungen an die Steuerbehörden, sodass die Mieteinnahmen kaum dem Finanzamt verborgen bleiben.

Dipl.-Ing. Architekt Oliver Senger
SENGER Bau- und Immobilien-Consult
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55129 Mainz
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