Zu schade für Straßenbau

Der aktuelle Materialmangel am Bau könnte zu einer höheren Recycling-Quote beitragen. Die ist bislang niedrig.

Die Pandemie trug dazu bei, dass viele Baumaterialien knapp und dadurch teuer wurden. Internationale Lieferketten sind gestört. In den zurückliegenden Monaten stiegen die Preise so stark wie seit 1949 nicht. Hinzu kommt, dass die Grundlagen für Beton endlich sind und der Abbau etwa von Kies und Sand immer teurer wird. Die Herstellung ist mit hohen CO2-Emmissionen verbunden.

Wird am Bau von Recycling gesprochen ist damit gemeint, dass beim Gebäudeabriss Steine und Betonreste zerkleinert und im Straßenbau eingesetzt werden. Dafür sind die Materialien zu schade.

Auf EU-Ebene gibt es Pläne, künftig verbaute Stoffe bei Bauwerken zu dokumentieren, um mehr Materialien wiederverwerten zu können. Auch müssten sie leichter zu trennen sein. Oft werden sie mit Leim, Bauschaum und Silikonen verklebt, so dass sie nicht sortenrein trennbar sind.

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